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Der Ihringer Winklerberg kurz nach Beginn der Kultivierung

anno dazumal

Es war einmal ein mit Gestrüpp und Gesträuch überwucherter Tephrit- und Dolorit-Steinbruch an der Südspitze des Kaiserstuhls,
den die Domänenverwaltung versteigerte.

Die Spitze des Weinbergs

Wer hätte 1813, als der Wund-und Hebarzt Ernst Georg Lydtin 17 Juchert und 7 3/4 Mannhauet Ödland an der Südspitze des Kaiserstuhls ersteigerte, daran gedacht, dass hier einmal höchst dekorierte Weine wachsen?

Lydtin, der am Vesuv den Weinbau studiert hatte, experimentierte erfolgreich. 1881 setzte auch Josef Fidel Stigler seinen Grundstock am Winklerberg und erntete bereits 1884 vom damaligen

 Badischen Weinbauverein zahlreiche Auszeichnungen für die besten Weine des Jahrgangs. Bereits mit Beginn der 20er Jahre baute er seine Weine – wie auch heute Andreas Stigler – ausschließlich sortenrein aus.

Die Weine fanden hohe und höchste Anerkennung wie beispielsweise die erste Trockenbeerenauslese eines 1930er Ihringer Winklerberg Riesling.